Social Media

social mediaJede noch so kleine Aktion kann im Internet eine digitale Spur hinterlassen. In den USA legen Personaler einen hohen Wert auf ein seriöses Social Media Profil. Auch in Deutschland achtet bereits jedes zweite Unternehmen auf den Online-Auftritt eines Bewerbers. Mit diesen Tipps können Sie den Trend zu Ihrem Vorteil nutzen!

Recruiting im Internet

Der letzte Abend war wirklich schön, das muss in den sozialen Netzwerken verewigt werden. Für den Personaler sind das wichtige Informationen, denn sie sind authentisch und geben ein neutrales Bild über den Bewerber ab. Viele Angestellte oder Jobsuchende vergessen dabei, dass solche Informationen von Dritten eingesehen werden können.

Genau darauf können Sie spekulieren, indem Sie Ihre Präsenz im Social Media optimieren. Ein Profil kann Ihnen schaden, wenn es sensible Daten enthält, wie etwa zu viele Partybilder. Löschen Sie derartige Aufnahmen und alle Angaben, welche auf ein zu “lockeres” Leben schließen lassen. Dagegen sind schöne Bilder vom letzten Urlaub in Ordnung, was auch für den Restaurantbesuch gilt. Bevor Sie ein Foto hochladen, denken Sie darüber nach, ob es zum gewünschten Arbeitsgebiet passt.

Natürlich lässt sich dieses Prinzip auch auf Kommentare oder Statusmeldungen übertragen. Ein absolutes No-Go sind negative Aussagen gegenüber der ehemaligen Arbeitsstelle.

Klares Social Media Profil

Pflegen Sie Ihre Online-Präsenz und löschen Sie alle unnötigen Informationen. Sobald das erledigt ist, sollten Sie Ihre Angaben aktualisieren:

1. Wählen Sie ein Foto aus, das zum Arbeitsumfeld passt. Es ist der erste Eindruck, den der Personaler von Ihnen erhält und kann ihn entsprechend beeinflussen.
2. Formulieren Sie klare auf den Job zugeschnittene Interessen. Falls es Ihnen Spaß macht, können Sie einen kleinen Blog mit relevanten Artikeln führen. Engagement außerhalb der Arbeit unterstreicht Ihre Kompetenz und kommt immer gut an.
3. Erstellen Sie ein neues Business-Profil auf XING oder einer ähnlichen Plattform.

Test: Tippen Sie Ihren Namen bei Google ein und sehen Sie sich die Ergebnisse an. Die Suchmaschine braucht mehrere Wochen, um die Angaben zu aktualisieren. Deshalb sollten Sie diese Aufgabe möglichst frühzeitig in Angriff nehmen, damit sie Früchte trägt.

Effektiv Aufmerksamkeit wecken

Stellen Sie sich vor, das Unternehmen bietet Ihnen einen Arbeitsplatz an – komplett ohne Bewerbung! Das können Sie erreichen, indem Sie gezielt Bilder mit Produkten der Firma veröffentlichen. Zudem schreiben Sie einen Artikel oder verfassen einen Testbericht. Natürlich sollten derartige Beiträge ein positives Fazit haben, damit sie vom Unternehmen “geliked” oder “retweetet” werden. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass Sie Ihre Reputation erhöhen und sich eine Fangemeinde aufbauen. Heute ist eine breite Fanbasis in manchen Tätigkeiten ein großer Pluspunkt.

Ebenfalls möglich ist ein Kurzvideo auf Instagram, Vine oder YouTube. Den Kanal können Sie mit Ihrem Social Media Profil verbinden oder ihn anhand Ihres echten Namens benennen. Schließlich soll die Firma schnell auf Sie aufmerksam werden und da sind langwierige Suchvorgänge oder versteckte Pseudonyme eher kontraproduktiv.

Fazit: Bei einer schriftlichen Bewerbung sollten Sie das Social Media Profil nur dann erwähnen, wenn es relevante Informationen enthält. Löschen Sie alle Angaben, welche nicht mit der Tätigkeit harmonieren. Besonders in konservativen Branchen ist ein ausschweifender Lebensstil ungern gesehen. Dafür haben Sie die Chance, den potenziellen Arbeitgeber mit einer Video-Bewerbung auf sich aufmerksam zu machen.