Persönliches

persönlichesEine sorgfältig und nach den gängigen Kriterien zusammengestellte Bewerbungsmappe ist die Visitenkarte jedes Jobanwärters. Um einen Personalverantwortlichen von den eigenen Qualifikationen und Talenten zu überzeugen, sind jedoch nicht nur ein lückenloser Lebenslauf und aussagekräftige Arbeitszeugnisse wichtig, sondern auch ein individuelles Profil. Ist in den schriftlichen Unterlagen eine dezent persönliche Note zu erkennen, wird die Bewerbung für die Arbeitgebenden einprägsam und erhöht die Chancen für die spätere Arbeitskraft, zu einem Jobinterview eingeladen zu werden.

Persönliches in der Bewerbung – dezent, aber unverwechselbar

Die Bewerbungsunterlagen bieten durchaus die Möglichkeit, die eigene Person in einem individuellen Licht darzustellen. Wer bereits in der Bewerbungsmappe einzigartige Talente und Vorzüge erkennen lässt, wird die Aufmerksamkeit der potentiellen Arbeitgebenden erregen und aus der Menge der sich mit Bewerbenden  herausstechen. Persönliches in der Bewerbungsmappe unterzubringen bedeutet jedoch keinesfalls, allzu private Informationen preiszugeben oder für die ausgeschriebene Stelle irrelevante Seiten des Charakters zu beschreiben. Es soll vielmehr darum gehen, auf unaufdringliche Weise wertvolle persönliche Erfahrungen, ein weit gestreutes Interesse, soziale Kompetenz und andere positive Eigenschaften auszudrücken. Bewerben bedeutet, immer das Verhältnis des eigenen Ichs zu der beruflichen Identität zu wahren und zwischen diesen beiden Aspekten eine nachvollziehbare Verbindung aufzubauen.

Das Anschreiben – schriftliche Bewerbung in individuellem Stil   

Es besteht kein Zweifel daran, dass eine gepflegte Sprache, ein abwechslungsreiches Vokabular und eine gesunde Portion Humor einen Menschen immer sympathisch und kompetent erscheinen lassen. Das Anschreiben bietet daher die ideale Möglichkeit, zwischen den Zeilen besondere Talente hervorzuheben, ohne die Arbeitgebenden mit unnötigen Informationen über die eigene Person zu überschütten. Ein flüssig und ohne jegliche grammatikalische und orthographische Fehler geschriebenes Anschreiben, das einen gewissen Unterhaltungswert besitzt, wird Vorgesetzte überzeugen und deren Interesse an der eigenen Bewerbung wecken. Daher sollten die Bewerbenden, die nicht nur eine oder einer von vielen sein möchten, neben dem Lebenslauf auch besonderes Augenmerk auf diesen Teil der Bewerbungsmappe legen. Bereits der erste Satz oder Absatz des Anschreibens kann die eigene Person in direkten Bezug zum betreffenden Unternehmen setzen, ohne dabei überheblich zu wirken. Werden in den ersten Sätzen etwa Empfehlungen, Telefonate mit der Personalabteilung, vergangene Kollaborationen mit dem Unternehmen oder eine genau für diese Stelle relevante Spezialisierung angeführt, werden die Arbeitgebenden sicher zum Weiterlesen angeregt.
Während der Lebenslauf die berufliche Biographie in nüchternen und übersichtlichen Fakten nachvollzieht, setzt das Anschreiben die Ausbildungs- und Karrierestationen in ein direktes Verhältnis zur Person. Bewerbende können darin ihr Interesse an der ausgeschriebenen Stelle näher erläutern und ausführlich begründen, aus welchem Grund sie dafür besonders gut geeignet sind. In diesen Teil des Schreibens sollte auch eine kurze Vorstellung der eigenen Person einfließen, die die angeführten Erfahrungen und Interessen untermauert und den Verfassenden die Anonymität nimmt. Informationen über seriöse private Interessen, nicht-berufliche Beschäftigungen und besondere Affinitäten kommen immer gut an und vermitteln den Arbeitgebenden ein stimmiges Bild der Kandidierenden.

Relevante Zusatzinformationen im Motivationsschreiben

Die potentielle Arbeitgebenden sollen durch das Studium der Bewerbungsmappe Lust bekommen, deie Bewerbenden persönlich kennenzulernen. Auch ein beigelegtes Motivationsschreiben kann einiges dazu beitragen, das Interesse der Personalverantwortlichen zu wecken. Es bietet die Möglichkeit, spezialisiertes Fachwissen und außergewöhnliche Qualifikationen in einem Umfang, der den Rahmen von Lebenslauf und Anschreiben sprengen würde, ausführlich zu erläutern und in einen Kontext zur eigenen Person zu setzen. Bevor ein Motivationsschreiben aufgesetzt wird, sollte jedoch immer überlegt werden, ob es die Bewerbung um sinnvolle Informationen erweitert. Ist dies der Fall, bietet das Motivationsschreiben die Möglichkeit, durch die direkte Ansprache einen persönlichen Dialog mit den Arbeitgebenden zu eröffnen.